Zirn Photography

Trotz allen Möglichkeiten der Bildmanipulation, mit Mitteln des Computers beschwört Michael Zirn bei seinen freien Arbeiten den Zauber klassischer Dunkelkammerkunst. Er lässt die Schönheit seiner Fotografien zerfallen, bricht die ins Bild kriechende Zerstörung am Punkt der Wiedergeburt einer anderen neuen Qualität von Ästhetik. Zirn verfremdet die gewohnte Präzision des Licht-Zeichnens, gerade so, als wolle er Bilder malen. 
Fritz Gruber /Fotoemulsionen sind Unikate. Die hier gezeigten Arbeiten sind auf Leinwand, Holz oder Stein entstanden.

23.01.2013

Auferstehung von Kunst

Kraniche 2.0 Ascension

 

"Bei meinem Besuch der Architektur Biennale 2012 in Venedig,
beeindruckten mich insbesondere zwei Ausstellungen. Der Schweizer Pavillon mit der
weltgrößten Fotoemulsion von Michael Zirn sowie die  Präsentation "Reuse - Recycle - Reduce"
aus Deutschland.
Beflügelt von diesen Eindrücken wurde die Idee zur "Zweitverwertung" von Kunst geboren.
Als Architekt mit Schwerpunkt Revitalisierung von Bestandsgebäuden lebe und arbeite ich in einem
authentischen Loft einer ehemaligen Reißverschlußfabrik. Im Jahre 1998 fand in diesen Räumen die AEG Kunstpreis Ausstellung statt. Das Werk "Kraniche" von Silke Sauer, bestand aus 560 Papiervögeln, fixiert an eine Fensterverglasung.
Vor dem Umbau 1999 wurde dieses Werk mehr beiläufig als bewußt von mir mit einer 1-Megapixel-Kamera fotografiert.
14 Jahre später entstand aus diesem kleinen Foto eine überdimensionale Fotoemulsion auf 14 m² "Kraniche 2.0 - Ascension" von Michael Zirn  - genau in dem Raum in welchem 14 Jahre vorher das Originalwerk als temporärer Kunstbeitrag ausgestellt war.
Auferstehung von Kunst - in einem revitalisierten Loft - 14 Jahre danach
- auf 14 m² - Kraniche 2.0 Ascension

„Das Ergebnis hat mich wirklich überzeugt – die künstlerische
Abwicklung war ausgesprochen professionell!“

Gerhard P. Wirth, Architekt

www.gpwirth-architekten.de